GfW Wirtschaftsmarketing GmbH

„Wärmeerzeugung mit Holz stellt eine zukunftsträchtige Technologie dar“

Wiesbaden (pressrelations) -
Staatssekretär Karl-Winfried Seif überreicht Förderbescheid über 200.000 Euro an Oberrosphe
„Die Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung ist ein Schwerpunkt der hessischen Umweltpolitik. In Hessen haben inzwischen sechs Dörfer, die sich jeweils zu einem Nahwärme-Verbund zusammengeschlossen haben und Wärme überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen generieren, eine Vorbildfunktion übernommen“, erklärte heute der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Karl-Winfried Seif, anlässlich der Förderbescheidübergabe über 200.000 Euro an die Genossenschaft Bioenergiedorf Oberrosphe e. G.
„Während die Vorräte an fossilen Energieträgern zur Neige gehen, gehört Holz zu den Rohstoffen, die nachwachsen. Es ist Energie, die naturnah und ressourcenschonend gewonnen werden kann. Durch die ortsnahe Verfügbarkeit entfallen weite Transportwege. Außerdem lassen sich durch das Heizen mit Holz als weitgehend CO2-neutralem Energieträger schädliche Treibhausgaskonzentrationen vermindern', führte Seif weiter aus.
Mit 6.800 Metern Nahwärmenetz wird das Bioenergiedorf Wetter-Oberrosphe rund 110 Gebäude mit Wärme aus erneuerbaren Energien versorgen, so dass dann rund 656 Tonnen CO2 eingespart werden können. Unter den Gebäuden befinden sich neben Ein- und Zweifamilienhäusern auch das Dorfgemeinschaftshaus und die örtliche Feuerwehr. Zum Einsatz kommt eine Holzhackschnitzelfeuerungsanlage mit einer Nennwärmeleistung von 850 kW: „Mit dem Einsatz des Energieträgers Holz werden in Oberrosphe rund 350.000 Liter Heizöl pro Jahr ersetzt“, betonte der Staatssekretär.
„Wärmeerzeugung mit Holz stellt eine zukunftsträchtige Technologie dar und daher unterstützt das Land Hessen den Bau mit rund 200.000 Euro', betonte Seif abschließend und würdigte den Einsatz der Personen vor Ort, die durch Engagement und Einsatz das Projekt vorantreiben.
Pressestelle
Hessisches Ministerium für Umwelt,
ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden
Telefon: 0611 - 815 1020
Telefax: 0611 - 815 1943
pressestelle@hmulv.hessen.de
zurück
Nachricht auf www.pressrelations.de
GfW Wirtschaftsmarketing GmbH
GfW Wirtschaftsmarketing GmbH - Industrie - Handel - Gewerbe - Produktion - Dienstleistung